Musik aus Distances(ECM-Manfred Eicher)



-Wir begrüssen Sie herzlich auf der Homepage Medizin&Kunst, der gemeinsamen Plattform des Ateliers Inge Rodemund und der Ordination Dr.Dieter Rodemund.
Hier finden Sie alle Informationen über das medizinische und künstlerische Angebot unseres gemeinsamen Projektes.
Zielsetzung ist die Verbesserung Ihrer Gesundheit im körperlichen und seelisch-geistigen Bereich.





Jazzereignis im Forum Neuhofen

30.1.2010 19:30

Norma Winstone (Vokal)
Glauco Venier (Klavier)
Klaus Gesing (Bassklarinette,Sopransaxophon)


präsentieren ihre neue CD bei ECM

Nach der Erstaufführung im Wiener Musikverrein freuen wir uns in Neuhofen auf die Präsentation der 3.en CD des Trios.
Nach Chamber music (Universal) und Distances (ECM) folgt nun ihre 3.e gerade aufgenommene und bald erhältliche
CD (wieder unter der Produktionsleitung von Manfred Eicher bei ECM)

Die unglaubliche Musikalität und Sensibilität des Trios führte nicht nur zu Begeisterungsstürmen in vielen Weltstädten und
auf internationalen Jazzfestivals sondern auch zur Nominierung für den Grammy 2008
und zum Gewinn des Preises " Best vocal CD 2008" der französischen Jazz Akademie für Distances(ECM).

Wir sind stolz die grosse englische Lady des Jazz - Norma Winstone - in Neuhofen begrüssen zu dürfen.
Begleitet wird sie von ihren kongenialen Partnern Glauco Venier (Italien) am Klavier
und Klaus Gesing (Deutschland) am Sopransaxophon und Bassklarinette.



Marc Frising

Es ist eine besondere Freude einen der weltbesten Grafiker
bei uns ausstellen zu dürfen



Marc Frising(Luxemburg)



Vernissage:
Freitag 20.11.2009
19:30
Ausstellungasdauer bis 26.1.2010


Eröffnung:

Prof.Dr Philipp Maurer




Neben den 6 neuen großformatigen Mezzotinto Arbeiten "Die Ewigkeit von Kinderträumen ist ein flüchtiger Moment" I,II,III.IV,V,VII
in Farbe sind auch die Vorarbeiten in anderen Techniken und die Schwarzweissvarianten zu bewundern. 2grosse Lithographien, 2 grosse Bronzen
und die Großplastik in Holz und Computerplatinen (320x63x90)"Geistesblitz" sind ebenfalls ausgestellt.
Unglaublich die künstlerische und technische Qualität der Arbeiten .



2 Artikel in "Umdruck" [2.653 KB] , DER! Grafikzeitung Österreichs
1 Artikel in der Dezemberausgabe der Zeitung Vernissage [2.861 KB]



Bilddetail aus die Ewigkeit von Kinderträumen

Marc Frising-Text zur Ausstellung

Die Ewigkeit von Kinderträumen ist ein flüchtiger Moment

von Marc Frising

lautet der Titel der druckgraphischen grossformatigen Mezzotintoarbeiten in welchen Kinderporträts und Spiele , inspiriert durch Photos vergangener Generationen meines familiärer Umfeldes, zu Metaphern der ewigen Wiederholung menschlicher Hoffnungen und den Zwängen des Lebens werden. Stille, scheinbar idyllische Darstellungen vermitteln bei genauer Betrachtung eine Atmosphäre des Zweifelns, eine Vorahnung dessen, wie im Erwachsenwerden an der Sphäre des Ungewissen gekratzt wird.

(Die beiden Werke Nummer 1 und 3 der auf insgesammt 18 Werke geplanten Serie wurden am 22. Mai bei der 15. Internationalen Grafikbiennale Varna 2009 (BG) mit dem Grand Prix der Biennale ausgezeichnet. Das gesammte Konzept wird 2011 im Rahmen der nächsten Biennale als Einzelschau dem Biennalepublikum gezeigt werden)
(Das Werk Nummer 5 wurden bei der 6.Graphiktriennale in Bitola (MK) und dem Internationalen Grafikwettbewerb zu Ehren des 100. Geburtstages von Yozo Hamaguchi in Tokyo(J)) jeweils mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet.

Das Graphikprojekt stellt eine persönliche Auseinandersetzung mit den psychologisch-emotionalen Konstanten meiner eigenen Kindheit als auch derer meiner Vorfahren dar.
Lebenserwartungen, -ängste,-wünsche und Gefühle der individuellen Kindheitserinnerungen sehe ich spiegelbildlich reflektiert in den alten Kindheitsphotos meiner Vorfahren, des familiären Umfeldes und indirekt der luxemburgischen Gesellschaft.
So sehe ich zwischen diesen zeitlich um ein Jahrhundert distanzierten Bildern und meinen persönlichen Gefühlen und Vorstellungen ein kontinuierliches Leben der Erinnerung. Frei nach Bergson geht die Vergangenheit der Gegenwart nicht voraus sondern sie koexistiert gleichzeitig:

Die Vergangenheit koexistiert mit der Gegenwart, welche sie selbst war. Jeder Moment meines eigenen Lebens bringt uns gleichzeitig zurück zu diesen beiden Realitäten: der Perzeption, momentan und aktuell, und der Erinnerung, vergangen und virtuell. Beide fliessen ineinander in einem unaufhörlichen Continuum.
Individuell baut sich die Erinnerung auf mit zunehmendem Alter, individuell und gesellschaftlich auch durch eine konstante Evolution , d.h. dem Versuch Erinnerung festzuhalten und darauf aufzubauen .

Die Photographien sind eine Stütze meines eigenen , meines familiären aber auch unseres gesellschaftlichen Erinnerungsvermögens. Eindringlichst stelle ich in den Kinderphotos fest in wie weit die individuelle Evolution auf jeweils gleichen Ausgangsparametern basierte.
In den Photos meiner Ahnen, optisch scharfgezeichneten Dokumenten , welchen kein Detail entgangen ist, scheine ich bei intensiver Betrachtung und eines Michhineinversetzens , meine eigene Sichtweise als Kind, mein eigenes Wesen wiederzuerkennen. Ich glaube die gleichen Wünsche, die gleichen Freuden und Ängste zu entdecken. Umso vertrauter mir die Dargestellten werden, umso eher erkenne ich in den Photos nicht nur den Prototyp eines photographischen Dokuments wie es vergleichbar in unzähligen Familienalben schlummert, sondern in der Figur des Dargestellten den Prototypen des Kinddaseins meiner vergangenen sowie auch der heutigen Gesellschaft. Weiter scheint mir als äussere sich in diesen Photos mehr als nur das subjektiv von mir Hineininterpretierte, sondern die Prämissen des psychologischen Zustandes meiner Kultur über Generationen hinweg.

Auf die Frage ob sich unsere Eigenschaften, Merkmale, Charakterzüge etc. eher genetisch oder durch Erziehung vererben, neigen Spezialisten zu einem Sowohl als Auch. Wenn ich also daraus schliessen kann, dass ich selbst in meinen Veranlagungen, Denken und Fähigkeiten einen nicht unwesentlichen Teil von meinen Eltern sowohl genetisch als auch durch Anerziehung erworben habe so kann ich eben dieses ebenfalls auf meine Eltern beziehen, und sie zu einem gewissen Teil als wiederum durch ihre eigenen Eltern „bedingt“ ansehen.
Insofern glaube ich, dass wir, obwohl komplexe Individuen, wir dennoch generationsübergreifende Eigenschaften und Denkmuster in uns weitertragen: wir sind ein Teil unserer Vorfahren.
Jostein Gaardner schrieb, dass wenn man sich seinen Ahnenstammbaum bildlich vorstellt, dass die Verästelungen dieses Baumes fast bis ins Unendliche fortgeführt werden könnten, und dass, wäre nur einer unserer Ahnen ein anderer gewesen , wir selbst, genetisch gesehen, nicht existieren könnten…
Auf kürzere Zeitdistanz gesehen würde ich sagen, dass wäre einer unserer Ahnen in seinem Wesen, seinem Daseinsgefühl, seinem Denken und Handeln ein anderer gewesen, wären auch wir in unseren Eigenschaften ein anderer.

Die Photos meiner Ahnen werden Jetzt-Zeit. Die Betrachtung gibt ihnen durch meine Wahrnehmung, durch die Virtualität meiner Erinnerung, und nicht zuletzt durch meine künstlerische Umsetzung wieder Präsenz im Präsens.

Vergangenheit und Gegenwart koexistieren.

Spiele und Tiere bekommen in meinen Werken eine stille aber beredte Präsenz.
Sogar wenn man sich an ihnen erfreut sind Spiele ein Wegweiser zu einer eigenen Stellung im Leben: Ob Kampf, Glück, Verstellung , Vortäuschung, Rollenspiel - das Spiel erlaubt sich gegen die Elemente, feindliche Kräfte oder sich selbst durchzusetzen, d.h. gegen die eigenen Ängste, Schwächen und Zweifel.
Spiele stellen Rituale des Eintritts ins Leben dar. Als solche können sie in meinem Werk als Metaphern zu einer individuellen Lesart dienen.



Marc Frising 2009

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Marc Frising-Ausstellung 2009

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Florian Lukas Feilmair

Im Anschluss an die Vernissage von Marc Frising
am 20.11.2009


gab der Pianist
Florian Feilmair ein Konzert


Es war ein unglaubliches musikalisches Erlebnis, dass Florian Lukas Feilmair den verzückt lauschenden Zuhörern bot.
Ein Programm,das die Grenzen des vorhandenen Kawai Pianos bei weitem zu sprengen drohte, wurde mit Präzision.
Leichtigkeit , Virtuosität und Musikalität bravurös bewältigt. Nach 2 Zugaben "Standing Ovations"


Programm:

Franz Liszt: Vallée d'Obermann
Lento - Lento assai

3 ausgewählte Nocturnes:
Frederic Chopin: Nocturne op. 27/2
Florian Feilmair: Notturno
Georges Bizet: Premier Nocturne

Sergei Rachmaninoff: Six Moments musicaux, op. 16
Andantino
Allegretto
Andante cantabile
Presto
Adagio sostenuto
Maestoso



Wir Gratulieren!!

"Distances" gewinnt den Preis der französischen Academie du Jazz als Best Vocal Jazz CD of the year 2008
Der Künstler hat 2009
1) den Grand Prix der 15. Grafikbiennnale in Varna einstimmig gewonnen (300 teilnehmende Künstler)
2) den Ehrenpreis der 6. Grafiktriennale in Bitola
3) den Ehrenpreis des Internationalen Grafikwettbewerbs zum 100. Geburtstag von Yozo Hamaguchi in Tokyo
Für die Ausstellung in Tokyo haben sich 908 Künstlern aus 62 Ländern beworben, nur 18 Künstler wurden für die Ausstellung im Museum Hamaguchi Yozo ausgewählt.
Die ausgezeichneten Arbeiten von Marc Frising sind die Blätter V und VII der Serie "Die Ewigkeit von Kinderträumen ist ein flüchtiger Moment"

Chris Pichler wurde 1) von der ORF Hörspieljury zur Schauspielerin des Jahres 2008 gekürt 2) erhielt den Publikumspreis für das beste Hörspiel 2008
Gerhard Gutruf erhält für 2011 eine Einladung zu einer großen Personale im Palazzo Venezia in Rom .Ab Jänner 2009 ist sein grosses Ölbild "Hommage a Vermeer" Bestandteil der Vermeer Ausstellung im Kunsthistorischen Museum.
Ingrid Tragler erhält 2009 den Heinrich Gleissner Preis


KünstlerInnen

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Letzte Änderung am Sonntag, 10. Jänner 2010 um 23:01:50 Uhr.




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